Unterkunft suchen

Suche nach:
Wähle Kategorie

Suchwörter

 
Vorbeugen Drucken E-Mail

Auslöser der allergischen Beschwerden sind in unseren Breiten besonders häufig Pollen, die Träger des männlichen Erbguts der Pflanzen. Bedeutung bei der Allergieauslösung haben vor allem die so genannten „windbestäubenden“ Pflanzen, die ihre Pollen bevorzugt bei mildem, windigen Frühlingswetter in die Luft schleudern. Doch Pollenallergien treten nicht nur in der warmen Jahreszeit auf. So kann der Haselnussstrauch bereits im Januar blühen, die Erle folgt oft schon im Februar und Anfang April beginnt die Blühte der Birke, die wahrscheinlich den meisten Menschen Beschwerden bereitet. Von Mai bis Juli ist dann die Zeit der Gräser und Getreide und noch bis in den September hinein sind wir den Kräuterpollen von Beifuss und Spitzwegerich ausgesetzt. Die Mengen allergieauslösender Pollen, die eine einzelne Pflanze abgibt, sind enorm. Eine einzelne Roggenähre produziert mehr als 4 Millionen Pollen, der Haselstrauch im Vorgarten enthält ungefähr 600 Millionen davon – doch um allergische Beschwerden auszulösen, reichen oft schon zehn Pollenkörnchen aus. Im Sommer kann ein Kubikmeter Luft allerdings bis zu 500 Gräser- und Kräuterpollen enthalten.


Den Pollen aus dem Weg gehen

In der Pollenflugzeit lässt sich der Kontakt zu den Allergieauslösern nie ganz vermeiden. Durch einige Maßnahmen lässt sich die Pollenbelastung aber drastisch verringern. Hat Ihr Auto noch keinen Pollenfilter in der Klimaanlage haben, lassen Sie diesen auf jeden Fall nachrüsten. Die Fenster in der Wohnung sollten während der Allergiesaison weitgehend geschlossen bleiben. Vor allem zu Zeiten des stärksten Pollenflugs sollten sich Allergiker nicht unnötig im Freien aufhalten.

  
Pollenflug beachten

In der Tageszeitung oder im Radio wird regelmäßig über den aktuellen Pollenflug berichtet. Aber auch im Tagesverlauf ist die Pollenkonzentration in der Luft nicht immer konstant. In ländlichen Gegenden ist die Pollenbelastung vor allem am Morgen relativ hoch, abends eher gering. Ab Mittag werden hier die Pollen mit der aufsteigenden warmen Luft in höhere Luftschichten befördert. In größeren Städten ist die Pollenbelastung abends gegen 21 Uhr besonders hoch, da dann die Luft abkühlt und die Pollen aus den ländlichen Gegenden zu Boden sinken.

  
Die Wohnung Pollenfrei halten

Während der Pollenflugsaison möglichst wenig lüften bzw. die Fenster nur kurz in Zeiten mit geringem Pollenflug öffnen. Besonders lästig ist es, wenn Schnupfen und Atemnot auch noch die Nachtruhe stören. Wichtig ist es deshalb, vor allem das Schlafzimmer weitgehend pollenfrei zu halten. Straßenkleidung deshalb besser vor der Schlafzimmertür liegen lassen, denn tagsüber landen unzählige Pollenkörner auf der Kleidung. Auch die Haare fangen die Pollenkörner ein. In der Allergiesaison ist es ratsam, abends kurz zu duschen und die Haare zu waschen.

  
Den Urlaub richtig planen

Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie in der Zeit des schlimmsten Pollenflugs in eine andere Klimazonen reisen. Birkenpollen sind in Mittelmeerraum und auf den kanarischen Inseln so gut wie nicht nachweisbar, treten in Skandinavien hingegen oft in hohen Konzentrationen auf. Die Pollenbelastung ist auch im Hochgebirge über 1500 Metern geringer, die Gräserblüte dauert hier meist nur zwei Wochen, kann dann jedoch sehr intensiv sein. Oberhalb von 2000 Metern kann ab Juli mit Pollenfreiheit gerechnet werden. Ideal sind auch Küstengebiete oder Inseln, vor allem, wenn der Wind überwiegend vom Meer landeinwärts weht. Bei Landwind können allerdings große Pollenmengen vom Festland herangetragen werden – je weiter weg die Inseln vom Festland liegen, desto besser. Relativ pollenarme Gegenden in Europa sind vor allem die Nordsee (weniger die Ostsee), die portugiesische, spanische und französische Atlantikküste.
Einige Fallen sind aber zu beachten: Wer auf Eschenpollen reagiert, sollte Regionen meiden, in denen Olivenbäume wachsen (gesamter Mittelmeerraum), denn hier besteht oft eine Kreuzallergie. Beifußpollenallergiker reagieren oft auf das Kreuzkraut in Nordamerika.
 

 

Neue Einträge

Apartments in Vienna 
****s Aktiv- & Wellness Hotel Petrus 
Pension Haus Tirol 
Art & Relax Hotel Bergwelt 
Copyright © 2012 Urlaub für Allergiker. Alle Rechte vorbehalten.