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Antihistaminika Antihistaminika heben die Wirkung des allergieauslösenden Botenstoffs Histamin auf, indem sie den Histaminrezeptor blockieren. Antihistaminika wirken vor allem bei Heuschnupfen recht gut. Sie können - wenn Sie bereits beim Heuschnupfen angewandt werden - einem so genannten „Etagenwechsel“ vorbeugen und so der Entstehung eines allergischen Asthmas vorbeugen. Im Gegensatz zum Heuschnupfen sind Antihistaminika beim allergischen Asthma selber jedoch nur schwach wirksam. Nebenwirkungen wie Müdigkeit und eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens, die bei älteren Präparaten noch sehr häufig auftraten, sind bei den modernen Antihistaminika relativ selten.
In den vergangenen Jahren sind manche Antihistaminika in Verruf geraten, einige der älteren Präparate mussten sogar vom Markt genommen werden. Vor allem, wenn diese älteren Präparate zusammen mit bestimmten Antibiotika oder Medikamenten gegen Pilzerkrankungen eingenommen wurden, traten Herzrhythmusstörungen auf. Bei den modernen Antihistaminika (Zyrtec, Lisino, Telfast), die in Deutschland jährlich mehr als viermillionenmal verordnet werden, besteht diese Gefahr nicht mehr. Gut verträglich ist auch die örtliche Anwendung antihistaminikahaltiger Augentropfen und Nasensprays (Livocab-, Allergodil Augentropfen). Theophyllinpräparate Schon vor fast 700 Jahren wurden Kaffee oder Teeextrakte zur Asthmatherapie eingesetzt. Zur gleichen Wirkstoffgruppe gehört auch die Substanz „Theophyllin“, die verkrampfte Bronchialmuskulatur lockert und das Atmen erleichtert. Bei Überdosierungen können allerdings Herzrhythmusstörungen, Schlaflosigkeit und Unruhe auftreten. Bei Rauchern wirkt das Präparat schlechter – sie bauen den Wirkstoff fast doppelt so schnell ab wie Nichtraucher. |