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Lokale Therapien |
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Cromoglycinsäure, Nedocromil - Natrium Besonders schonend und nebenwirkungsarm sind Mittel, die die Wirkstoffe Cromoglicinsäure bzw. Nedocromil-Natrium enthalten. Das Medikament verhindert nach dem Pollenkontakt die Freisetzung allergieauslösender Substanzen (z.B. Histamin) und wirkt auch einer Entzündung der Schleimhäute entgegen. Wird rechtzeitig vor der Allergiesaison mit der Behandlung begonnen, können durch die regelmäßige Anwendung von Nasenspray, Augentropfen oder Dosieraerosolen die Allergiebeschwerden oft gut unter Kontrolle gehalten werden. |
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Medikamentöse Therapien |
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Antihistaminika Antihistaminika heben die Wirkung des allergieauslösenden Botenstoffs Histamin auf, indem sie den Histaminrezeptor blockieren. Antihistaminika wirken vor allem bei Heuschnupfen recht gut. Sie können - wenn Sie bereits beim Heuschnupfen angewandt werden - einem so genannten „Etagenwechsel“ vorbeugen und so der Entstehung eines allergischen Asthmas vorbeugen. Im Gegensatz zum Heuschnupfen sind Antihistaminika beim allergischen Asthma selber jedoch nur schwach wirksam. Nebenwirkungen wie Müdigkeit und eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens, die bei älteren Präparaten noch sehr häufig auftraten, sind bei den modernen Antihistaminika relativ selten. |
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Hyposensibilisierung |
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Wenn die Beschwerden entsprechend stark sind, der Allergenkontakt nicht vermieden werden kann und auch die Medikamente nicht ausreichend wirksam sind, ist eine Hyposensibilisierung sinnvoll. Bei Pollenallergien erreicht man bei dafür geeigneten Patienten Erfolgsraten von 80%. |
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Langzeit-Hyposensibilisierung |
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Bei der Langzeit-Hyposensibilisierung erstreckt sich die Behandlung in der Regel über etwa drei Jahre. Die „Allergiespritze“ muss zunächst wöchentlich, später einmal im Monat verabreicht werden. |
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Kurzzeit-Hyposensibilisierung |
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Wem dieses Verfahren zu aufwendig ist oder wer den richtigen Zeitpunkt für den Beginn der Langzeithyposensibiliserung (bei Pollenallergie sollte bereits im Herbst mit der Behandlung begonnen werden) verpasst hat, der kann eventuell auch von einer so genannten „Kurzzeithyposensibilisierung“ profitieren. |
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Alternative Methoden |
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Akupunktur Die Akupunktur hat inzwischen einen festen Platz in den naturheilkundlichen Allergietherapien gefunden. Je nach Symptomen werden verschiedene Punkte, die alle im Verlauf sogenannter Meridiane liegen, mit Nadeln aus Stahl, Silber oder Gold gestochen. Im Gegensatz zu anderen alternativen Behandlungsmethoden erhebt die Akupunktur nicht den Anspruch, die Allergie völlig zu heilen. |
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