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Auslöser der allergischen Beschwerden sind in unseren Breiten besonders häufig Pollen, die Träger des männlichen Erbguts der Pflanzen. Bedeutung bei der Allergieauslösung haben vor allem die so genannten „windbestäubenden“ Pflanzen, die ihre Pollen bevorzugt bei mildem, windigen Frühlingswetter in die Luft schleudern. Doch Pollenallergien treten nicht nur in der warmen Jahreszeit auf. So kann der Haselnussstrauch bereits im Januar blühen, die Erle folgt oft schon im Februar und Anfang April beginnt die Blühte der Birke, die wahrscheinlich den meisten Menschen Beschwerden bereitet. Von Mai bis Juli ist dann die Zeit der Gräser und Getreide und noch bis in den September hinein sind wir den Kräuterpollen von Beifuss und Spitzwegerich ausgesetzt. Die Mengen allergieauslösender Pollen, die eine einzelne Pflanze abgibt, sind enorm. Eine einzelne Roggenähre produziert mehr als 4 Millionen Pollen, der Haselstrauch im Vorgarten enthält ungefähr 600 Millionen davon – doch um allergische Beschwerden auszulösen, reichen oft schon zehn Pollenkörnchen aus. Im Sommer kann ein Kubikmeter Luft allerdings bis zu 500 Gräser- und Kräuterpollen enthalten.
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