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Die Allergie wird nicht, wie man vielleicht annehmen könnte, vom Hausstaub ausgelöst, sondern durch die Ausscheidungen der 0,1 bis 0,4 mm großen Hausstaubmilben. Diese leben im Hausstaub und finden in unseren Wohnungen meist ideale Bedingungen vor. Ihr Kot ist ein sehr starkes Allergen, Betroffene reagieren mit Schnupfen, Augenentzündung oder allergischem Asthma.
H A U S S T A U B V E R R I N G E R N Die Staubmenge im Haus sollte verringert werden, dadurch entzieht man den Milben die Lebensgrundlage. Häufiges Wischen und Staubsaugen ist deshalb sinnvolle W I S C H B A R E B Ö D E N V E R L E G E N Aus Teppichen lassen sich die Milben und der Milbenkot oft nur schwer entfernen. Hausstaubmilbenallergiker sollten deshalb auf wischbare Böden achten. Geeignet: Parkett, Laminat, Fliesen, Linoleum oder Steinfußböden. S T A U B F Ä N G E R V E R M E I D E N
Dicke Gardinen, Polstermöbel und Kissen sind ideal für die Milben. Bevorzugen Sie deshalb lieber leichte Vorhänge, verzichten Sie auf schwere Übergardinen und bevorzugen Sie waschbare Kissen. Möglichst keine offenen, staubsammelnden Regale. S C H L A F Z I M M E R M I L B E N F R E I H A L T E N Für eine gute Nachtruhe sorgt ein möglichst milbenfreies Schlafzimmer. Neben wischbaren Böden und leichten Gardinen sollten Sie milbenundurchlässigen Bettbezüge und möglichst waschbare Bettwäsche verwenden K U S C H E L T I E R E I N S E I S F A C H Nicht immer sind Kuscheltiere waschbar, Plüschfell und Füllmaterialien machen sie aber zu bevorzugten Milbenplätzen. Die Zahl der Milben kann auch reduziert werden, wenn die Plüschtiere einmal monatlich für 24 Stunden im Eisfach oder in der Kühltruhe „übernachten“. |