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Schützt ein später Beikoststart vor Allergien? PDF Drucken E-Mail

(openPR) Frankfurt/Main, April 2007 – „Wie lange soll ich ausschließlich stillen?“ „Wann füttere ich meinem Baby die erste Beikost?“ Diese und ähnliche Fragen beschäftigen Mütter. Fest steht, dass in den ersten vier bis sechs Monaten Stillen als Königsweg gilt. Denn: Muttermilch ist die beste Anfangsnahrung, die den Säugling von Geburt an mit allen wichtigen Nähr- und Aufbaustoffen in idealer Zusammensetzung versorgt. Und, bei gestillten Babys sinkt das Allergierisiko um etwa 50 Prozent.

 

Aktuelle Ernährungsrichtlinien raten deshalb, möglichst sechs Monate voll zu stillen und den Start mit Beikost hinauszuzögern, um das Risiko von Allergien zu minimieren. Während der präventive Effekt von Muttermilch als gesichert gilt, sollten die Beikostempfehlungen durch Studien wissenschaftlich untermauert werden.
Im Ergebnis ließ sich jedoch keine vorbeugende Wirkung durch späte Gabe insbesondere von Kuhmilch- und Hühnereiweiß nachweisen, die als Hauptauslöser für Allergien im Kindesalter gelten. Die Langzeitstudie von A. Zutavern et al. untersuchte beispielsweise, ob Babys, die diese Lebensmittel erst wesentlich später als im 6. oder 8. Monat erhielten, weniger Allergiesymptome zeigten, als die Gruppe mit früherer Fütterung. Genau das Gegenteil war der Fall: Kinder, die diese Lebensmittel spät erhalten, leiden signifikant häufiger an Neurodermitis. „Der Beginn mit Beikost ist in Deutschland durch Angst vor Allergien geprägt. Dabei gibt es keine Studien, die einen Zusammenhang zwischen spätem Fütterungsbeginn und einer Allergierisiko Senkung nahe legen“, sagt Mike Possner, Direktor des Nestlé Nutrition Instituts.


Schwedische Studien von A. Ivarsson und Olle Hernell sowie von Norris et al. gehen in ihren Ergebnissen noch weiter: Um das Risiko von Zöliakie zu minimieren, einer Unverträglichkeit des Getreideeiweißes Gluten, muss der Säugling eine orale Toleranz dagegen entwickeln. Dieser Effekt kann erreicht werden, wenn glutenhaltige Beikost rechtzeitig in kleinen Mengen in den Ernährungsplan aufgenommen und das Baby begleitend weiter gestillt wird. Dies deckt sich im Übrigen mit den Empfehlungen des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund. „Das optimale Zeitfenster für einen Start mit Getreide-Beikost liegt zwischen dem 5. und 7. Lebensmonat. Ein verfrühtes bzw. auch ein verspätetes Füttern erhöht das Zöliakierisiko“, so Mike Poßner.

Um Gaumen und Verdauungsorgane des Babys behutsam an die neue Nahrung zu gewöhnen, ist es ratsam, mit einer allergenarmen Komponente (z.B. Bio-Früh-Karotten von Nestlé Alete) zu beginnen. „Wenn die Mahlzeit jede Woche um eine weitere Komponente ergänzt wird, können allergische Reaktionen schnell erkannt und diese Lebensmittel vermieden werden“, so Poßner. Für allergiegefährdete Kinder gibt es von Nestlé Alete die mit einem „A“ gekennzeichneten Gläschen: Diese enthalten wenige, allergenarme Zutaten. Praktische Orientierungshilfen beim Einkaufen bietet der „Nestlé Alete Ernährungsplan“ und zur Information „Das kleine Ernährungs1x1“ (zu beziehen unter www.babyservice.de), welches die Babykost in vier Ernährungsstufen auf die Entwicklungsschritte des Babys abstimmt.
Von Nestlé Alete gibt es insgesamt 27 Gemüse, Menüs, Früchte und Getränke für die Allergie-bewußte Ernährung des Babys, beispielsweise:

Für Stufe 1 (nach dem 4. Monat)
Karotten mit Kartoffeln & Bio-Hühnchen 190g empf. VK:1,15€
Milder Baby-Apfel 190g empf.VK: 1,05€
Für Stufe 3 (ab 8. Monat)
Karotten mit Kartoffeln und Bio-Hühnchen 220g empf. VK 1,25€
Apfel-Birne feinstückig 250g empf. VK 1,25€

Presseanfragen/Belegexemplar: Elke Schmidt
Tel: 069 / 6671 - 3740
Fax: 069 / 6671 - 3190
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 
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