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(openpr) München – Auf die Gefahr, dass nach der langen Winterperiode viele Frühblüher bereits in den nächsten Wochen ihre Pollen aussenden, wies der Arbeitskreis Immunologie (AI) in München hin. Durch steigende Temperaturen und Stürme wird es zu einer zunehmenden Verbreitung der aggressiven Pollen kommen. Viele Allergiker werden die Auswirkungen spüren, hielten die Symptome aber irrtümlich für eine Erkältung mit Schnupfen. Untersuchungen des AI hätten ergeben, dass die Hälfte aller Betroffenen von ihrer allergischen Veranlagung nicht einmal wisse.
Der Arbeitskreis Immunologie kritisierte, dass einfache Vorbeugemaßnahmen vor Pollenallergien bei den betroffenen Allergikern immer noch viel zu kurz kämen. Zwar würden sie sich oft langwierigen und teuren Hyposensibilisierungen mit zweifelhaftem Nutzen unterziehen, die simple Reizvermeidung aber sträflich vernachlässigen. Als beste und preiswerteste Vorbeugung empfiehlt der AI eine rein physikalisch wirkende Pollenschutzsalbe. Sie werde auf die Nasenschleimhaut aufgetragen und bilde dort einen hauchdünnen und nicht spürbaren Schutzfilm. Auf diese Weise werde der allergische Reiz verhindert. Durch diese „Allergen-Karenz“, wie der medizinische Fachausdruck laute, komme es erst gar nicht zu der gefürchteten Histamin-Ausschüttung mit den bekannten folgen wie Niesen, Brennen der Augen, Kopf- und Halsschmerzen. Viele aufwändige Allergie-Therapien würden dadurch überflüssig. Der Pollenschutzfilm bilde sich nur auf der Oberfläche und dringe nicht in die Nasenschleimhaut ein. Deshalb habe so ein Pollenblocker keinerlei Nebenwirkungen und könne bedenkenlos auch von Kindern oder Schwangeren angewendet werden. Bei atopischer Rhinitis (Heuschnupfen) Tierhaar-, Hausstaub- und Milbenallergie werden nach Angaben des AI ausgezeichnete Erfolge mit dieser einfachen Methode erzielt. Sogar allergische Asthmaanfälle könnten so eingedämmt werden. Durch die Verhinderung des allergenen Reizes werde das Übel an der Wurzel gepackt. Die ganzen Folgeerscheinungen mit lästigen und nicht selten gefährlichen Auswirkungen für den Allergiker, gegen die dann harte Mittel eingesetzt werden müssten, könnten mit einer Pollenschutzsalbe verhindert werden. Kontakt: Im AI arbeiten Immunologen verschiedener Fachrichtungen zusammen zum Zwecke der Lösung immunologischer Probleme, der Entwicklung neuer Verfahren für die Praxis und der Aufklärung in der Öffentlichkeit. Koordinator ist Dr. med. Peter Schleicher, Mitglied des Arbeitskreis Immunologie und Leiter des Instituts zur Erforschung neuer Therapieverfahren chronischer Krankheiten und Immunologie. Weitere Tipps und zusätzliche Informationen bietet der AI interessierten Allergikern durch sein Info-Büro: Tel.: 089/41945033 Fax: 089/41945030 |