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T Y P - I - R E A K T I O N Die Typ-I-Reaktion wird auch als „Reaktion vom Sofort-Typ“ bezeichnet. Bestimmte Eiweißbausteine, so genannte Antikörper vom Typ Immunglobulin E bewirken eine Freisetzung des Botenstoffs Histamin und anderer Substanzen, die sofort nach dem Allergenkontakt zu Beschwerden führen. Heuschnupfen, allergisches Asthma, allergische Bindehautentzündung und Nahrungsmittelallergien zählen dazu. Auch der allergische Schock verläuft nach dem Muster einer Typ I Reaktion.
Typische Auslöser einer Typ I Reaktion sind Pollen, Nahrungsmittel, Medikamente, Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen, Tierhaare, Insektengift oder Latex. T Y P - I V - R E A K T I O N
Bei der Typ IV Reaktion spricht man auch von einer „Reaktion vom verzögerten Typ“. Hier spielt die Einwanderung weiße Blutkörperchen (Lymphozyten) in die Haut eine wichtige Rolle. Etwa zwei bis drei Tage vergehen vom ersten Hautkontakt mit dem Allergen bis zum Auftreten der Hautreaktion, dem allergischen Kontaktekzem. Dieses äußert sich durch rote, stark juckende, manchmal mit Bläschen übersäte oder nässende Hautausschläge. Bei regelmäßigem Kontakt mit dem Allergieauslöser beginnt die Haut zu schuppen, sie verdickt sich und es können schmerzhafte Risse entstehen. Bisher kennt man etwa 3000 Stoffe, die eine Kontaktallergie auslösen können. Besonders häufige Auslöser einer Typ IV Reaktion sindMetalle (Nickel, Zahnmetall)Farben in Kleidung, Lederwaren, HaarfarbenDuftstoffePflegeprodukte und deren InhaltsstoffeBerufsstoffeGummimaterialien |